14. - 15.10.2008
Weiter ging es von Nazca nach Arequipa. Wir hatten eine 600km lange Strecke vor uns, fuer die wir c.a. 10 Stunden brauchten. Ein Grossteil der Strecke ging durch den Wuesten-Kuestenstreifen am Pazifik entlang. Am Strand hatten wir eine gediegene Mittagspause. Allerdings war uns das Meer zum Baden entschieden zu kalt. Am naechsten Morgen haben wir dann eine Schule in einem Armenviertel von Arequipa besucht, welche durch unseren Reiseveranstalter (ViSozial) unterstuetzt wird. Die Kinder, die hier die Moeglichkeit bekommen zur Schule zu gehen, stammen aus dem aermsten Verhaeltnissen. Es ist kaum Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente vorhanden und Hygiene gibt es schlicht nicht. Trotzdem wurden wir sooo herzlich empfangen und haben gleich Freundschaften geschlossen. Hilke hatte gleich 5 Kinder an sich haengen und vor Axel hat sich eine riesen Schlange gebildet, weil er die Kinder hochgeworfen hat und natuerlich jeder einmal "fliegen" wollte. Wir haben mit den Kindern gespielt und waren eine willkommene Abwechslung. Die ausgelassene Stimmung und die Foehlichkeit der Kinder kann trozdem nicht ueber die grundlegensten Aengste und den taeglichen Ueberlebenskampf hinwegtaeuschen, und wir sind mit gemischten Gefuehlen weitergereist. Wir haben uns fest vorgenommen, die Projekte von ViSozial zu unterstuetzen und dafuer zu werben. Wenn Ihr wollt, koennt ihr euch auf der Hompage von Viventura mal schlaumachen. Wir freuen uns sehr darauf, im Verlauf unserer Reise weitere Projekte zu besuchen.
Arequipa (auch weisse Stadt) ist die zweitgroesste Stadt Perus und wirklich ein huebsches Fleckchen. Unter anderem waren wir hier auf dem aeltesten Markt Perus und haben uns frische Fruchtsaefte in allen erdenklichen Kombinationen gegoennt. Noch gepraegt von den Eindruecken der Schulkinder ist das Kulturprogramm an diesem Tag etwas an uns vorbeigegangen.
Montag, 20. Oktober 2008
Saufen und Kultur - Pisco und Nazca
13.10.2008
Wie erwartet, war die Besichtigung der Schnapsbrennerei in Pisco ein echtes Highlight (Bilder folgen)! Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn der Schnaps wird hier noch wie vor 200 Jahren gebrannt. Schon vor 10:00 Uhr morgens hatten wir verschiedene hochprozentige Traubenschnaepse (Piscos) verkostet :O)))
Danach ging es ueber die Panamericana zu den Nasca Linien. Mit winzigen Chesnas gings im Achterbahnflug (WORTWOERTLICH) ueber das riesige Areal. Der tubolente Flug hat manchen aus der Gruppe ziemlich zugesetzt. Ihr koennt Euch vorstellen, das das fuer Hilke eine Herausforderung war, die sie aber tapfer bestanden hat. Im Gegensatz zu einigen Maedels hat sie nicht geko....!!!! Axel konnte hingegen garnicht genug bekommen! Einfach atemberaubend und raetselhaft.
Input:
Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen, sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien der Nazca-Kultur nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen. Weltweit bekannt wurden sie nach 1949 durch die Arbeit der Deutschen Maria Reiche, die sich, seit sie zum ersten Mal 1941 die Linien studierte, bis zu ihrem Lebensende 1998 unermüdlich für Schutz und Erhalt dieser Wüstenfiguren einsetzte und sich um deren Interpretation bemühte.
Wir haben in den letzten Tagen noch so viel mehr erlebt. Da wir eine grosse Gruppe sind und einen straffen Zeitplan haben, koennen wir nicht gleich alles Berichten! Wir werden dies aber nachholen....versprochen!
Wie erwartet, war die Besichtigung der Schnapsbrennerei in Pisco ein echtes Highlight (Bilder folgen)! Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, denn der Schnaps wird hier noch wie vor 200 Jahren gebrannt. Schon vor 10:00 Uhr morgens hatten wir verschiedene hochprozentige Traubenschnaepse (Piscos) verkostet :O)))
Danach ging es ueber die Panamericana zu den Nasca Linien. Mit winzigen Chesnas gings im Achterbahnflug (WORTWOERTLICH) ueber das riesige Areal. Der tubolente Flug hat manchen aus der Gruppe ziemlich zugesetzt. Ihr koennt Euch vorstellen, das das fuer Hilke eine Herausforderung war, die sie aber tapfer bestanden hat. Im Gegensatz zu einigen Maedels hat sie nicht geko....!!!! Axel konnte hingegen garnicht genug bekommen! Einfach atemberaubend und raetselhaft.
Input:
Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen, sowie Figuren mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen. Oft sind die figurbildenden Linien der Nazca-Kultur nur wenige Zentimeter tief. Durch die enorme Größe sind sie nur aus großer Entfernung zu erkennen. Weltweit bekannt wurden sie nach 1949 durch die Arbeit der Deutschen Maria Reiche, die sich, seit sie zum ersten Mal 1941 die Linien studierte, bis zu ihrem Lebensende 1998 unermüdlich für Schutz und Erhalt dieser Wüstenfiguren einsetzte und sich um deren Interpretation bemühte.
Wir haben in den letzten Tagen noch so viel mehr erlebt. Da wir eine grosse Gruppe sind und einen straffen Zeitplan haben, koennen wir nicht gleich alles Berichten! Wir werden dies aber nachholen....versprochen!
Vor dem Flug
Die Spinne
Der Kondor
Der Affe
Alles Tiere, die es im Regenwald gibt, d.h. in einer Region, in der es viel Wasser gibt. Eine der vielen Theorien besagt, dass so die Goetter um Regen gebeten wurden. Nazca ist die trockenste Region Perus mit weniger als 1mm Niederschlag im Jahr. Maria Reiche hingegen interpretierte die Linien als Kalender.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Viva Peru
Seit dem 10. Oktober sind wir jetzt in Peru. Die 4 Flugstunden waren sehr kurzweilig, weil wir einen gigantischen Blick ueber die Anden hatten. Hoffentlich ein kleiner Vorgeschmack, von dem, was uns in den naechsten 3 Wochen erwarten wird. Am Abend haben wir die anderen 10 Leute der Gruppe kennengelernt. Obwohl alle von der Anreise erschoepft waren, sind wir noch gemeinsam in Lima einen trinken gegangen. Natuerlich waren wir in einer Fussballkneipe die ueber und ueber mit Fussball-Accesoires dekoriert war. Neben den ganzen deutschen Schals konnten wir jedoch leider keinen Eintracht-Schal finden. Trotzdem war ganz klar nach Axels Geschmack. Am naechsten Tag haben wir einen Stadtrundgang gemacht. Lima selbst ist noch viel interessanter als Buenos Aires. Es gibt eine sooooo alte Geschichte und die Architektur der Stadt ist einzigartig. In dieser Region gibt es sehr haufig Erdbeben, sodass eigentlich an allen Gebaeuden staendig repariert und restauriert wird... und das schon seit Jahrhunderten. Das Ergebnis ist wirklich einzigartig. Hier konnten hier auch schon einen ersten Eindruck ueber die Vielfaeltigkeite der peruanischen Kueche bekommen. Es gibt sehr viel frischen Fisch und viel Huehnchen. Die Einfluesse sind indianisch, spanisch, afrikanisch und kreolisch..... yumi, yumi. An diesem Abend sind wir weiter gen Sueden nach Pisco gefahren. Pisco ist ein kleiner Fischerort, der sehr arm ist. Erst im letzten Jahr gab es hier direkt vor der Kueste ein schweres Seebeben, aufgrund dessen hier komplette Kuestenstreifen weggeschwemmt und somit fast alle Hauser, etc. zerstoert wurden. Vom Hafen aus haben wir eine Bootstour zu den Ballestas Inseln gemacht. Man sagt, es ist das Galapagos des armen Mannes. 1000de von Voegeln (Kormorane, Pelikane und andere Tuempler), Pinguine und Seeloewen leben und nisten hier. Neben dem Gestank von dem ganzen (uebrigens sehr wertvollen) Vogelmist, war das beeindruckend. Anschliessend wollten wir uns auf den Weg nach Ica machen. Unser Reisebus wollte aber nicht. KAPUTT! Wir sind dann in einem winzigen "Collectivo" - ein Bus der einheimischen Leute, weitergefahren. Naja, wir wollten ja Adventure :O) Fuer das dann bevorstehende Highlight des Tages haben sich die Strapazen aber gelohnt. Die Kueste Perus besteht zum groessten Teil aus Wueste und wir haben eine Buggytour durch die Duenen der Wueste von Ica gemacht. TOTAL ABGEFAHREN!!! Der kroenende Abschluss war dann das Sandboarden. Eine riesen Gaudi!!!
Wir hoffe, wir koennen von hier aus noch ein paar Bilder einstellen..... freut Euch drauf.\
Morgen werden wir eine peruanische Schnapsbrennerei besichtigen! Das ist ja nun auch nach unserem Geschmack. Nach dem Fruehschoppen werden wir dann ueber die Nasca-Linien (Geoglyphen) fliegen.
Wir halten Euch ueber die Reise auf dem Laufenden. Wenn Ihr Lust habt, koennt Ihr dies auch noch unter: www.viventura.de/reisebericht1444
Tschoe
Wir hoffe, wir koennen von hier aus noch ein paar Bilder einstellen..... freut Euch drauf.\
Morgen werden wir eine peruanische Schnapsbrennerei besichtigen! Das ist ja nun auch nach unserem Geschmack. Nach dem Fruehschoppen werden wir dann ueber die Nasca-Linien (Geoglyphen) fliegen.
Wir halten Euch ueber die Reise auf dem Laufenden. Wenn Ihr Lust habt, koennt Ihr dies auch noch unter: www.viventura.de/reisebericht1444
Tschoe
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Dienstag, 7. Oktober 2008
Pto. Iguazu - Cataratas
Nach einer genialen 18stuendigen Busfahrt sind wir am 06.10.08 in Pto. Iguazu angekommen, um uns die spektakulaeren Wasserfaelle -die Cataratas- anzuschauen. Die letzten beiden Tage haben wir auf der argentinischen Seite des Nationalparks verbracht. ATEMBERAUBEND!!!! Fuer alle, die nicht wissen, worueber wir schwaermen, gibts hier mal ein bissle Input:
Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 270 einzelnen Fällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien verlaeuft genau durch den Fluss "Iguazu" und die Wasserfaelle. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Das umganssprachlich Garganta del Diablo oder Teufelsrachen genannte Wasserfallsystem ist eine u-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Der Nationalpark wurde zum Unesco-Welterbe ernannt.
Die Eindruecke sind einfach unbeschreiblich. Man wartet darauf, dass jeden Moment ein Dinosaurier um die Ecke kommt, so urspruenglich und gewaltig ist die Natur. Welche Kraefte waren wohl am Werk, als all dies entstanden ist?
Morgen werden wir uns noch die brasilianische Seite anschauen, bevor es mit dem Bus zurueck nach Buenos Aires geht. Von dort aus geht es am 10.10.08 weiter nach Peru (Lima). Von dort melden wir uns dann wieder.
Bis dahin....hasta luego....
(wir werden Photos einstellen, sobald wir einen sicheren Weg gefunden haben!!!)
Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 270 einzelnen Fällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien verlaeuft genau durch den Fluss "Iguazu" und die Wasserfaelle. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Das umganssprachlich Garganta del Diablo oder Teufelsrachen genannte Wasserfallsystem ist eine u-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Der Nationalpark wurde zum Unesco-Welterbe ernannt.
Die Eindruecke sind einfach unbeschreiblich. Man wartet darauf, dass jeden Moment ein Dinosaurier um die Ecke kommt, so urspruenglich und gewaltig ist die Natur. Welche Kraefte waren wohl am Werk, als all dies entstanden ist?
Morgen werden wir uns noch die brasilianische Seite anschauen, bevor es mit dem Bus zurueck nach Buenos Aires geht. Von dort aus geht es am 10.10.08 weiter nach Peru (Lima). Von dort melden wir uns dann wieder.
Bis dahin....hasta luego....
(wir werden Photos einstellen, sobald wir einen sicheren Weg gefunden haben!!!)
Donnerstag, 2. Oktober 2008
about_buenosaires
"Kennt man eine Stadt, kennt man jede Stadt".... koennte man meinen. Auf den ersten Blick ist das wohl auch so. Aber es lohnt sich zweimal hinzuschauen. Nimmt man sich die Zeit (die wir ja nun endlich mal haben :O), erkennt man hinter der Fassade der 13 Millionen-Einwohner Stadt eine Region mit Menschen, die trotz aller politischen und wirtschaftlichen Wirren der juengsten Zeit, mit viel Leidenschaft die Zukunft gestaltet und versucht die Tradition und Moderne zu vereinen. Wenn man die Haupteinkaufsstrasse besucht, hat man zuweilen das Gefuehl, man ist auf der Koenigstrasse in Stuttgart, auf der Zeil in Frankfurt oder auf dem Kuhdamm in Berlin...eine Stadt wie jede halt. Architektonisch interessante Gebaude, Museen, Theater, Brunnen, Skulpturen, Parks.......etc. - alles was man fast ueberall findet. Auf den zweiten Blick jedoch verliert sich in den kleinen Gassen voller liebe zum Detail, einfach aber kreativ, originell und authentisch - einfach eine gelungene Mischung. Wenn man genau hinschaut erkennt man, dass die Menschen trotz der Widrigkeiten und trotz eines enormen sozialen Gefaelles nicht mit Ihrem Schicksal hadern, sondern zufrieden und optimistisch sind und jedermann ein ehrliches und uneigennuetziges Interesse gegenueber haben und uns ganz persoenlich mit ihrem Frohsinn anstecken. Naja, nun genug der polemischen Worte: es gibt noch weitere Erkenntnisse: Axel hat bereits 3x Diego Maradonna (natuerlich direkt vorm Stadion der Bocca Juniors) gesehen, die Stadt hat viele Hunde (die sch...... alles voll), ohne Bier geht es einfach doch nicht und wir haben unser erstes Rind gegessen :O)))))
Dienstag, 30. September 2008
Bien Venidos
Hallelulja! Wir sind angekommen! Unser Flug ueber London und Sao Paulo verlief (dank Valium:o) sehr gut! Unser Banknachbar hatte leider nicht so viel Glueck, und hat sich waehrend dem gesamten Flug geschaetze 25 mal uebergeben. NEIN, es war kein Drogenkurier (puhhh)....... macht ja so rum eigentlich auch keinen Sinn....naja, dem Armen Kerl ist wohl einfach der Flug wahnsinnig auf den Magen geschlagen. Nach 22 Stunden sind wir dann in Buenos Aires angekommen. Mit uns ist hier auch die Sonne angekommen und was wir bisher von der Stadt gesehen haben, gefaellt uns. Heute Abend (wir sind 5 Stunden hinter Euch) gibt es im Hostel, welches sehr gemuetlich und sauber ist, Livemusik. Mal schauen, ob wir schon das Tangobein schwingen, oder doch irgendwann die Muedigkeit siegen wird....... to be continued...
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